Reibeplätzchen (Kartoffelpuffer)

Reibeplätzchen (Kartoffelpuffer)

Wenn ich an meine Kindheit denke, dann denke ich auch an Kartoffelpuffer oder wie es bei uns heißt "Reibeplätzchen". Sie haben sooo viele Namen.. Reibekuchen, Kartoffelpuffer, Erdäpfelpuffer, Reiberdatschi, Kartoffelpfannkuchen, Grumbeerekiechle oder Kartoffelplätzchen. Ob mit Apfelmus, Ketchup, Creme Fraiche oder einfach nur Maggi. Jeder isst Reibeplätzchen anders, aber jeder erinnert sich mit einem Lächeln an diese köstlichen kleinen Dinger. Der einzige Haken ist, dass die Küche / die ganze Wohnung Tage lang nach Reibeplätzchen riechen. Das soll euch aber auf keinen Fall daran hindern sie auszuprobieren. Viel Spaß damit.
Anika
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Vorbereitungszeit 25 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Arbeitszeit 55 Min.
Gericht Hauptgericht, Mittagessen
Land & Region Deutschland
Portionen 15 Stück

Zutaten
  

  • 2 kg gr. Kartoffeln (vorwiegen festkochend)
  • 2 Hühnereier
  • 2 EL Speisestärke (Mondamin)
  • 1 EL Mehl
  • 2 gr. Zwiebeln (Sorte ist egal)
  • 1 EL Salz
  • ½ TL Muskat
  • ½ TL Pfeffer
  • 100 ml Pflanzenöl

Equipment

  • gr. Rührschüssel
  • Pfannenwender
  • gr. Pfanne
  • Esslöffel
  • Reibe
  • Küchenwaage
  • Sparschäler
  • Abkühlgitter

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Anleitung
 

  • Als Erstes schäle ich die Kartoffeln. Nimm möglichst große Kartoffeln damit nachher das Reiben einfacher wird.
  • Dann reibe ich alle Kartoffeln auf. Habe ich sehr frische Kartoffeln dann lege ich sie in ein sauberes Küchentuch oder ein engporiges Sieb und drücke den überschüssigen Saft etwas heraus. Es darf nur nicht zu trocken werden. Danach gib die Raspeln in eine große Rührschüssel.
  • Nun Zwiebeln schälen und in ganz kleine Würfel schneiden und ebenfalls in die Schüssel zu den Kartoffeln geben.
  • Eier, Mehl, Speisestärke und Gewürze kommen jetzt zu den Kartoffeln und alles wird mit der Hand gut vermatscht. Dann ist der Teig auch schon fertig.
  • Bevor du anfängst zu braten… Mach die Fenster auf, schließe die Küchentüre und vor allem, binde dir die Haare eng zusammen, zieh dir alte Sachen an und setz dir eine Mütze auf. Klingt blöd aber das schützt dich etwas davor, dass du zum Schluss selbst wie ein Reibeplätzchen riechst.
  • Jetzt geht's ans braten! Gib einen großen Schuss Öl in die Pfanne und lasse es bei voller Stufe erhitzen. Dann machst du mit einem Esslöffel 3 Kleckse in die Pfanne und drückst sie etwas flach. Durch das Öl frittierst du die Kartoffeln im Teig, also achte darauf das immer genug Öl in der Pfanne ist. Brate die Plätzchen von jeder Seite bis sie schön knusprig und braun sind.
  • Lege auf einem Abkühlgitter einige Küchenpapiere aus. Die fertigen Reibeplätzchen kannst du dann zum abkühlen darauf legen. Hast du eine Lage fertig, so lege oben wieder Küchentücher drauf und die nächste Lage Reibeplätzchen. So saugt das Küchenpapier das überschüssige Fett aus den Plätzchen.
  • Bevor du dein Meisterwerk verzehrst musst du noch entscheiden womit du sie gerne essen möchtest: Ich esse sie gerne mit Apfelmus, Ketchup oder Maggi. Meine Freundin mag es mit Kräuter Creme Fraiche oder Zimt-Zucker. Testet euch durch und schreibt mir gerne womit ihr eure Reibeplätzchen gegessen habt.
  • Guten Hunger!

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Schlagwörter Apfelmus, Gebraten, Hausmannskost, Kartoffeln, Puffer, Zwiebeln
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