Maki-Sushi – DIY für Einsteiger

Maki-Sushi – DIY für Einsteiger

Wenn ich könnte würde ich einmal in der Woche Sushi essen. Diese Köstlichkeiten gehören zu meinen absoluten Favoriten und ist super als Meal Prep, Snack, ToGo und zu jeder Jahreszeit. Wenn man an Sushi denkt, dann denkt man auch direkt an rohen Fisch, aber so ist es nicht, denn Sushi kann noch viel mehr. Auch Vegetarier und Veganer können von diesem Rezept profitieren, denn wie ihr eure Maki füllt liegt ganz bei euch. Ich zeige euch wie ihr die Grundlage schafft und gebe euch einige Inspirationen für die Füllung. Ich sage euch es lohnt sich mal in einen Asia-Supermarkt zu fahren um spezielle Dinge dort zu kaufen da einige der Zutaten im normalen Supermarkt recht teuer oder gar nicht erst erhältlich sind. Seid ihr bereit? Dann kann es ja losgehen =)
Anika
5 von 1 Bewertung

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Zubereitungszeit 1 Std.
Ruhezeit 40 Min.
Arbeitszeit 1 Std. 40 Min.
Gericht Hauptgericht, Meal Prep, Snack
Land & Region Japanisch
Portionen 7 Rollen

Zutaten
  

Basis:

  • 400 g Sushireis (z.B. Oryza oder aus dem Asialaden)
  • 800 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 4 EL Reis-Essig
  • 7 Noori-Blätter (Algenblätter)

Inspiration für die Füllung:

  • Avocado (in Streifen)
  • Gurke (in Streifen, entkernt)
  • Paprika (in Streifen)
  • Mango (in Streifen)
  • Frühlingszwiebeln
  • Surimi
  • Partygarnelen
  • Räucherlachs (in Streifen)
  • Räucherthunfisch (in Streifen)
  • Räuchertofu (in Streifen und gebraten)
  • Hähnchenbrust (in Streifen und gebraten)
  • Thunfischcreme

Cremes und Soßen:

  • Knoblauchmajonese
  • Sriracha (Flying Goose)
  • Frischkäse
  • Teriyaki-Sauce
  • Currysoße (fruchtig)
  • süße Sojasoße (zum Dippen)
  • Sojasoße (zum Dippen)

Toppings:

  • Frühlingszwiebel (feine Ringe)
  • Sesam (schwarz)
  • Kaviar
  • Edamame

Equipment

  • gr. Kochtopf
  • Küchenwaage
  • Messbecher
  • kl. Glas
  • Bambusmatte (zum Sushi rollen)
  • Frischhaltefolie
  • gr. Schüssel mit Wasser für die Hände
  • Holzkochlöffel
  • Messer

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Anleitung
 

  • Bevor es zum spannenden Teil kommt, kochst du dir erstmal den Reis. Ich benutze meistens Oryza Reis oder einen aus dem Asia-Supermarkt. Ich koche 400g Reis mit 800ml Wasser auf bis es blubbert. Nach ca. 2Min. drehe ich die Temperatur runter auf kleine Stufe und ich verschließe den Topf mit einem Deckel. Jetzt lasse ich den Reis solange köcheln bis das Wasser vom Reis aufgesogen wurde. Zwischendurch Rühren nicht vergessen!!
  • In der Zwischenzeit kannst du den Reis-Essig mit Salz und Zucker in einem Glas vermengen und in der Mikrowelle oder auch auf dem Herd erhitzen. Der Zucker sollte weitestgehend aufgelöst sein. Dann gibst du das Essig-Gemisch über den fertigen Reis. Dieser sollte klebrig und fest sein, nicht lose, dann kannst du den Topf vom Herd nehmen. Verrühre den Essig mit einem Holzlöffel im Reis und lasse nun den Reis abgedeckt 40 Min. stehen.
  • TIPP: Deine Bambusmatte kannst du mit Frischhaltefolie umwickeln, so lässt es sich leichter Rollen.
  • Stelle dir eine Wasserschüssel bereit und ein Trockentuch für deine Hände. Lege ein Noori-Blatt auf die Matte. Nun nimmst du dir mit feuchten Händen eine handvoll Reis. Den Reis verteilst du nun gleichmäßig auf dem Noori-Blatt so wie ich es auf dem Bild gemacht habe. Diese Reisschicht ist ca. 2-3 mm hoch. Um sie gleichmäßig zu bekommen kannst du mit nassen Fingern kreisend über den Reis gehen.
    WICHTIG! Lasse oben 1cm vom Noori-Blatt frei.
  • Jetzt kannst du beginnen deine Füllung auf den Reis zu geben =)
    Auf diesem Bild habe ich aus einer Packung Frischkäse und einer Dose Thunfisch eine Creme gemacht die ich zusammen mit Gurke auf den Reis gegeben habe. Für die Thunfischcreme mache ich euch demnächst mal ein eigenes Rezept.
  • Meine Lieblingsfüllung besteht aus Frischkäse, Lachs und Avocado.
  • Eine Kombination aus Surimi, Mango und Paprika schmeckt auch super. Probiert euch mal durch und seid kreativ!
    Wichtig ist das ihr nicht zu viel Soße auf den Reis gebt, sonst ist das Rollen sehr schwierig. Ihr könnt Soßen auch als Topping im Nachhinein über eure Maki geben.
  • Wenn ihr eure Füllung aufgetragen habt, dann rollt ihr euer Noori-Blatt von unten nach oben auf. Achtet darauf, dass ihr recht stramm und sorgfältig rollt. Man muss immer etwas nachdrücken damit die Rolle auch eine Rolle wird. Den letzten cm vom Noori-Blatt, der ohne Reis geblieben ist, streichst du mit nassen Fingern an der Rolle fest. (Siehe Video)
  • Die Rollen kannst du nun mit einem großen, scharfen Messer in fingerdicke Scheiben schneiden …
  • …oder du halbierst sie und nimmst sie so mit als Snack für zwischendurch.
    In der halbierten Form konnte man sie in Australien immer am Strand kaufen um nach dem Surfen einen Snack zu haben.
  • Ich würde mich freuen von euren Ergebnissen etwas zu sehen. Viel Erfolg 🙂

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